Ein Referent geht fremd!

Was ist geschehen? Nun, unser bekannter Referent für Senioren, Robby Prümm, wechselte an diesem Wochenende das Lager. Zielgruppe waren nicht die sonst üblichen Teilnehmer ü40, sondern die der u18! Was verbirgt sich hinter den Bezeichnungen?
Ju-Jutsuka die lebensälter, also über 40 Jahre alt (!) sind, besuchen in der Regel Lehrgänge, die auf diese Altersgruppe besonders zugeschnitten sind. Hier ist das Tempo etwas herausgenommen und man geht auf ggfs. vorhandene Einschränkungen gezielt ein. Jugendliche, also Ju-Jutsukas unter 18 Jahren, besuchen ebenfalls besondere Lehrgänge, die, man ahnt es bereits, auch auf diese Altersgruppe besonders zugeschnitten sind. Hier kann man richtig „Vollgas“ geben und die Jugendlichen nicht nur technisch, sondern auch konditionell fordern. Im Bezirk Aachen referierte eben dieser Referent Senioren die Jugendlichen mit dem Thema: “Kontrolle durch geeignete Kombinationen.“. Bei Robby brauchte man keine Sorge zu haben, dass das Tempo hier zu lasch war. So zeigte der Referent Senioren, dass man eben noch nicht zum alten Eisen gehört und die Jugendlichen mit Tempo und Technikvielfalt begeistern kann. Die Grundschule der Techniken, von Passiv- über Aktivblöcke, Abwehrtechniken mit der Hand und die Komplexaufgaben wurden detailliert behandelt und trainiert. Eine gute Grundtechnik ersetzt so manche hektische Folgetechnik. Wobei auf geeignete Folgetechniken natürlich auch eingegangen wurde. Das Behandeln der Komplexaufgaben und der freien Anwendungsformen gehörte ebenso zum Repertoire. Ein großer Schwerpunkt stellte natürlich die geeigneten Ab- und Kontertechniken dar. Hier wurde durch sinnvolle Kombinationen die Kontrolle über den Angreifer ausgeübt. Alles in allem gab der Applaus zum Lehrgangsende dem Referenten und dem Jugendvertreter in ihrer Entscheidung Recht. Robby gehört noch lange nicht zum alten Eisen und kann auch Jugendliche mit Technik und Dynamik begeistern. Danke Robby.
Andreas Dern
Jugend-Bezirksvertreter Aachen





